Mittwoch, 4. März 2015

heart broken.

Völlig klischeehaft fällt das Licht des Vollmondes in ihr Zimmer.
Gedankenlos starrt sie in das Viereck aus Licht auf dem Boden.
Hat sie je etwas anderes getan?
Wieder durchzuckt ihren Körper ein Krampf voller Tränen. Mit sengender Hitze beginnt er, Kälte und ein leichtes Frösteln lässt er zurück.
Sie sitzt auf ihrem Bett, angelehnt an die Wand, im Zimmer herrscht absolute Dunkelheit.
Sie hätte es nicht ausgehalten.
Nur der viereckige Lichtfleck hat sich zu ihr herein gewagt.
Zur Hitze, zur Kälte, zu den K(r)ämpfen und den Tränen.
Sie zieht die Beine an die Brust hoch und umklammert sie, als wären sie die nächsten, die von ihr fortgerissen werden würden.
Viele einzelne Tränen finden Platz auf ihren Knien. Sie wischt sie nicht mehr weg. Sie kommen so zahlreich. Verschwindet eine, so nimmt eine andere sogleich ihren Platz ein.
Ist sie alleine, so gehören sie zu ihr.
In diesem Blick, in dem die feuchte Traurigkeit für heute Abend ihre Heimat gefunden hat, liegt große Qual.
Qual ist es, die sich das Mädchen zur Untertanin gemacht hat. 
Sie heftet sich mit ihren scharfen Krallen an das Herz des Mädchens und umschließt es ganz.
Viele weitere Tränen finden ihren Weg und rinnen erst an den Wangen, dann an ihren Beinen herunter.
Sie bereut die Augenblicke in ihrem Leben nicht genutzt zu haben.
Nun ist das Leben gegangen.
Nichts von ihm bleibt mehr.

Geräuschvoll weint sie nun.
Das Leid in ihrem Blick spricht Bände.
Sie steht vor ihrem Fenster und blickt hinaus, wobei sie nur hindurch blickt.
Krachend lässt sie den Rolladen herunter.
Das Licht verschwindet.
Sie folgt.

Donnerstag, 29. Januar 2015

Still with you.

Und nun steh ich wieder hier
Alles erinnert mich an dich
Schmerzlich wird mir wieder einmal bewusst
Alles hat ein Ende
Und wir fanden unseres
Viel zu früh
Bist du gegangen
Was ist mit uns nur passiert
Ich dachte alles wird gut
Doch es wurde noch schlimmer
Ich kann nichts sagen oder tun
Das das entschuldigt
Was ich getan habe
Und was danach passiert ist
Es tut mir im Herzen weh
Immer noch
Nach so langer Zeit
Die die Wunden heilen sollte
Das ist nie passiert.

Ich kann dir nur sagen, dass ich immer noch an dich denke.
Ich habe dich nicht vergessen.
Du bist und bleibst ein Teil von mir.
Ich vermisse dich sehr...

wie geht's?

Die Zeit fliegt dahin
Die Zeit wartet auf niemanden
Wir alle wollen nur das eine
                        mehr Zeit
Zeit aufzustehen
Zeit erwachsen zu werden
Zeit loszulassen

           Zeit

Ich vermisse dich sehr. 
Ich wünsche mir manchmal alles was wir hatten zurück.

Ich habe versprochen dich gehen zu lassen 
um unser beider Willen.
Aber ich kann es nicht.
Ich kann und will mich nicht endgültig von dir verabschieden.
konnte ich nie.
Bitte verzeih mir, wenn ich oft traurig bin und es mir nicht gut geht. 
Niemand hätte je gedacht, dass das mit uns passiert.

Du fehlst mir hier sehr
es tut mir so unglaublich leid...



Dienstag, 27. Januar 2015

nothing left.


Erinnerungen sind wichtig
Denn manchmal bleibt einem nichts anderes mehr